Kunst am Wege
Aus Kunst am Wege
Kunst im öffentlichen Raum der Deutschen Demokratischen Republik
Zwar will dieses Verzeichnis die Kunst in ihrer Lebendigkeit zeigen, doch lässt sich leider oft nicht vermeiden, dass es einen archäologischen Charakter annimmt. Viele öffentliche Kunstwerke der DDR wurden seit dem Ende dieses Staates Opfer von politischer Bilderstürmerei und Vandalismus, viele Kunstwerke wurden aus schlichter Ignoranz dem Verfall preisgegeben. Daher haben auch Werke, die heute nicht mehr existieren oder sich in Lagern und Depots befinden, in diesem Verzeichnis ihren Platz.
Der Sozialismus der DDR strebte an, Kunst und Leben auf neue Arten zu verbinden. Kunstwerke im öffentlichen Raum dienten dazu, die gebaute Umwelt des Menschen ästhetisch zu gestalten, Arbeit und Freizeit illustrativ zu begleiten und weltanschauliche Aussagen im Alltag zu verankern. Die Kunstwerke sind dabei nicht nur als Einzelobjekte zu sehen, sondern sind in Inhalt und Gestaltung auf ihre Umgebung bezogen. Viele Werke waren Bestandteile größerer Ensembles, zu denen auch architektonische und landschaftsarchitektonische Elemente gehören. Um daher die Kunst der DDR zu verstehen, genügen Museen und Galerien nicht. Die Rolle der Kunst für die Bevölkerung im sozialistischen Alltag wird erst anhand der Kunst im öffentlichen Raum verständlich.
Navigation:
- Kategorien, nach denen das Verzeichnis geordnet ist
- Literatur, die den Einträgen zugrunde liegt
- Links zu themenverwandten Seiten
- Impressum und Kontaktdaten

